BEM - Betriebliches Eingliederungsmanagment

"Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne die Gesundheit ist alles nichts."

Arthur Schopenhauer

Im „Haus des Lebens“ wird allen MitarbeiterInnen, die längere Zeit erkrankt sind, Unterstützung durch das „Betriebliche Eingliederungsmanagement“ angeboten, welches im August 2010 eingeführt und in einer Betriebsvereinbarung verankert wurde. Es soll dazu dienen, mithilfe geeigneter Maßnahmen die gesundheitliche Situation der langzeiterkrankten Mitarbeiter zu verbessern und erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen.


Die gesetzliche Regelung des § 84 Abs. 2 SGB IX im Überblick 

„Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als 6 Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber mit der zuständigen Interessenvertretung im Sinne des § 93, bei schwerbehinderten Menschen außerdem mit der Schwerbehindertenvertretung, mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person die Möglichkeiten, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann (Betriebliches Eingliederungsmanagement).“ 


Die Beteiligten 

Das Integrationsteam besteht aus dem Geschäftsführer Dr. F. Wengler, dem Vertreter des Betriebsrates Norbert Beyer und der BEM-Beauftragten (Fr. Daum hat das Amt zum 01.Okt. '17 niedergelegt / ein neues Mitglied muss bestimmt werden)


Der/die BEM-Beauftragte lädt nach den gesetzlichen Vorgaben zum BEM ein. Bei Zustimmung der / des Beschäftigten klärt er/sie in einem Erstgespräch über BEM und den Datenschutz auf. Zeigt sich, dass die/der Mitarbeiter/in aufgrund ihres / seines Gesundheitszustands besondere Unterstützung benötigt und diese durch Maßnahmen am Arbeitsplatz bzw. externe Stellen (z.B. Rehabilitationsträger, Integrationsämter) erfolgen kann, koordiniert der /die BEM-Beauftragte das weitere Vorgehen in Einbeziehung der EntscheidungsträgerInnen. Eine Kooperation mit dem Werksarztzentrum ist ebenfalls gegeben. Ohne die Zustimmung der MitarbeiterInnen kann ein BEM nicht durchgeführt werden.